Die Rollende Waldschule in der Bauernschaft Eickenbeck

Oktober 2016. Für 23 Kinder der Klasse 2a der Katholische Grundschule Rinkerode hieß der Lernort an einem bedeckten Herbstmorgen „Natur“. Die Rollende Waldschule der Kreisjägerschaft Warendorf hatte ihren Anhänger in der Bauernschaft Eickenbeck aufgebaut und brachte den Kindern ihre Umwelt anhand von Blättern, Fellen und Präparaten der heimischen Tiere näher.

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Martin Sievers erläutert die Felle

Nachdem Martin Sievers mit seinem „Martinshorn“ die Kinder zur Aufmerksamkeit gerufen hatte, hörten diese ihm gebannt zu. Dennoch ist großes pädagogisches Geschick und Geduld erforderlich, die Kinder beim Thema zu halten. Dies wurde zum Beispiel dadurch erreicht, dass die Schüler aktiv in das Geschehen einbezogen wurden. Das gelang besonders gut bei der Erklärung zur Nutzung das Waldes: Hier stellten die Kinder die Bäume dar, die im Laufe des Aufwuchses gelichtet, geerntet und wieder neu angepflanzt wurden.


Die Kinder stellen die Bäume im Wald dar

Den Kindern wurde so vermittelt, dass dies eine Aufgabe ist, die sich über mehrere Menschengenerationen erstreckt. Anschaulicher kann man den Begriff Nachhaltigkeit kaum darstellen. Nach einer kleinen Frühstückspause sollten die Schüler anhand der Felle die Tiere benennen, die einmal darin steckten. Das gelang, mit Martin Siever‘s Unterstützung, recht gut.


Gespannte Aufmerksamkeit

Es stellte sich heraus, das einige der Kinder die Waldschule bereits aus Kindergartenzeiten kannten und noch eine gute Erinnerung an die Geschichten hatten, die mit den einzelnen Präparaten verbunden sind. Mit ihrer Initiative leisten die Jäger somit einen erheblichen Beitrag dazu, Kinder und Jugendliche (wieder !) an die Natur heranzuführen und den nachhaltigen Umgang mit unseren Naturschätzen zu vermitteln.


Waldgeschichten