Waffenrecht

Bitte beachten Sie das Dokument zum Thema Waffenrechtliche Erlaubnisse zur Verwendung von Schalldämpfern für Jagdlangwaffen bei der Jagdausübung.

 

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Informationsabend Junjägerkurs

Wer Jäger werden will – und der Trend geht hier eindeutig nach oben -, der sollte sich einen Platz im nächsten Jungjägerkurs der Kreisjägerschaft Warendorf sichern. Dieser beginnt am 3. Januar 2018 und endet mit den Prüfungen im April des gleichen Jahres. Die schriftliche Prüfung ist landesweit auf den 23. April datiert, das praktische Schießen findet am 24. April statt und die mündlichen Prüfungen sind für die Zeit vom 25. bis zum  27. April vorgesehen. Am 6. Dezember findet um 19 Uhr die Informationsveranstaltung, auf der die Inhalte des Kurses und der einzelnen Fächer sowie die Dozenten vorgestellt werden, im Grünen Zentrum in der Waldenburger Straße 10 statt. Dazu lädt der KJS-Geschäftsführer Martin Sievers alle Interessierten herzlich ein. „Wer sich dazu entschließt, den Jungjägerkurs zu besuchen, der muss absolut dahinter stehen, so nebenbei funktioniert das nicht“, sagt Martin Sievers. Schließlich kommen auf die Teilnehmer neben den 100 Stunden Theorie vor Ort noch etliche weitere Stunden für das praktische Schießen und die Waffenhandhabung sowie für Exkursionen zu. Nicht zu vergessen das Wiederholen des Gelernten zuhause. Wer die Sache ernst nimmt und fleißig lernt, dem winkt am Ende das grüne Abitur mit dem ersehnten Jagdschein. Wie Dirk Clissa von der Unteren Jagdbehörde berichtet, sei eine Anpassung der Prüfungsordnung an die Gepflogenheiten anderer Bundesländer – in NRW bestehe der Fragenkatalog aus 500 Fragen, in Niedersachsen betrage die Anzahl der Fragen 2500 – in Zukunft zu erwarten. Die nächste Prüfung ist daher wohl die letzte, die nach der bisherigen Prüfungsordnung erfolgt. Wer davon profitieren will, sollte den Jagdschein also nicht auf die lange Bank schieben. Es stehen 45 Plätze bereit.

Geschütze Zwerggänse überfliegen den Kreis Warendorf

Vor wenigen Tagen ist im Schutzgebiet Disselmersch in Lippborg (Kreis Soest) ein Schoof Zwerggänse (anser arythropus) aus Schweden gelandet, die auf ihrem Weiterflug in die Niederlande den Kreis Warendorf überfliegen werden. Die in Europa äußerst seltenen Tiere stammen aus dem „Projekt Fjällgas“ (Projekt Zwerggans) des Schwedischen Jagdverbandes, das zum Ziel hat, den in Europa gefährdeten Wildbestand zu stützen. Innerhalb der EU-Grenzen liegt der einzig bekannte Brutplatz der Zwerggänse in Lappland in der Nähe von Arjeplog. Der schwedische Jagdverband leitet das Artenschutzprojekt im Rahmen des schwedischen Naturschutzplans. Die in Lippborg gelandeten Vögel stammen aus einer Handaufzucht, die den Wildbestand stützen sollen. Der Projektleiter, Niklas Liljebäck, freut sich über den Ausflug seiner Zöglinge: „Wenn sie nächstes Jahr ins Brutgebiet nach Lappland zurückkommen, wäre das ein Meilenstein für unser Projekt und ein riesiger Schritt vorwärts, um den Wildbestand zu stützen.“  Auch die lokale Jägerschaft hat die sehr seltenen Gäste im Kreis Soest und Warendorf bereits beobachten können. „Einmal mehr bedeutet dies jetzt für uns: „Augen auf bei der Gänsejagd“, sagt der Vorsitzende der Kreisjägerschaft Warendorf, Dr. Hermann Hallermann. Erhöhte Vorsicht sei auch deshalb geboten, weil die geschützte Zwerggans nur schwer von den derzeit jagbaren Gänsearten – und dazu zählen Kanada-, Nil- und Graugans – zu unterscheiden sei. „Ein charakteristisches Merkmal der Zwerggans ist ihre große, weiße Blässe über dem Schnabel, weshalb sie auch oft Zwergblässgans genannt wird“, so der KJS-Vorsitzende. Dieser sichert dem Projekt die volle Unterstützung der Jäger zu. „Da Artenschutz ebenso wie die Hege und Pflege bei uns Jägern höchste Priorität genießt, wollen wir unser Möglichstes tun, um den Bestandsschutz der Zwerggans zu sichern“, erklärte Dr. Hallermann. Schließlich werde auch der  Bestandsschutz für Fasan und Rebhuhn von den Jägern in ähnlichem Umfang betrieben.  
 

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Allgemeinverfügung zur Baujagd im Kunstbau

Die Untere Jagdbehörde des Kreises Warendorf erlässt folgende Allgemeinverfügung zur Baujagd im Kunstbau.

 

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NRW-Wildwochen

Kreis Warendorf. Dr. Hermann Hallermann, Vorsitzender der Kreisjägerschaft Warendorf, schwört auf Carpaccio vom Damkalb, Schwarzwild-Obmann Dietrich Schedensack isst am liebsten Wildgulasch mit Steinpilzen, und KJS-Geschäftsführer Martin Sievers lässt für frische Rehleber, angerichtet mit Kartoffeln und Zwiebeln, alles andere stehen. „Wir sind wild auf Wild“, sind sich die drei passionierten Jäger einig. „Wild auf Wild“ heißt auch der Titel einer Kampagne, die der Landesjagdverband NRW vor kurzem angestoßen hat. Ziel dieser Initiative ist es, gerade auch im Hinblick auf die im Oktober laufenden NRW-Wildwochen, Werbung zu machen für das Lebensmittel Wild.

 

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Altkreis- und Silberfasanschießen

Echte Jäger sind ausgestattet und zwar für alle Eventualitäten. Das bewiesen am Wochenende einmal mehr die Jäger und Jägerinnen, die zum völlig verregneten Altkreis- und Silberfasanschießen der Kreisjägerschaft zur Schießanlage am Butterpatt gekommen waren. Mit wärmenden, in Tarnfarben gehaltenen Fleece- und regenfesten Barbourjacken, Regenhüten, Schallschutzkopfhörern und  Patronenkoffern machten sich 101 Jägerinnen und Jäger aus fünfzehn Hegeringen auf den Weg, um an dem Traditionswettkampf teilzunehmen. „Das Altkreis- und Silberfasanschießen ist stets der letzte Schießwettbewerb des Jahres, den die Kreisjägerschaft ausrichtet. Hier können sich die Jäger noch einmal mit anderen Kollegen messen und zugleich für sich sehen, wie gut sie bereits auf die kommende Jagdsaison vorbereitet sind“, erklärte Dr. Hermann Hallermann, der Vorsitzende der KJS.

 

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Herbstzuchtprüfung

Kreis Warendorf. Alljährlich im Herbst können Jagdhunde bei der Herbstzuchtprüfung ihre Eignung für den Jagdbetrieb und die Zucht unter Beweis stellen. So geschehen auch am Wochenende. Willi Geismann, Obmann für Hundewesen in der Kreisjägerschaft Warendorf, hatte am Samstag zur Herbstzuchtprüfung eingeladen. Insgesamt zwölf Hundebesitzer –darunter war sogar ein Teilnehmer aus Belgien angereist - hatten sich am Morgen um acht Uhr in Milte beim Gasthof Geismann eingefunden, um dann in Gruppen in die Reviere zu fahren.

 

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Auswertung der Schwarzwildstrecken im Kreis Warendorf 2017

Die bisher höchste Schwarzwildstrecke wurde im Jagd jahr 2008/09 mit 275 Stück erreicht, Im Jagdjahr 20 09/10 wurden noch 211 Stück erlegt. Im Jagdjahr 2010/2011 waren es 154 Stück, und Im Jagdjahr 2011/12 kamen 104 Stü ck Schwarzwild zur Strecke. Die Schwarzwildstrecke des Jagdjahres 2012/13 beträgt 174 Stück. Im Jagdjahr 2013/14 fäll t die Jagdstrecke im Kreis Warendorf auf 83 Stück. Sie steigt jedoch im Jagdjahr 2014/15 wieder auf 180 Stück. Im Jagdjahr 2015/16 erreicht die Strecke mit 250 Stück den zweithöchsten Wert und verringert sich im Jagdjahr 2016/17 auf 236 Stück.

 

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Kreismeisterschaft 2017

Kreis Warendorf. Einmal im Jahr lädt die Kreisjägerschaft Warendorf zur Kreismeisterschaft am Butterpatt ein. Am vergangenen Wochenende traten hier 97 Teilnehmer in den Disziplinen Langwaffe, Kugel und Schrot gegeneinander an. Zudem kämpften zwanzig Hegeringe um den Silbernen Keiler als Siegestrophäe.

 

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Jungjägerprüfung 2017

Der Trend hält an, die Jagd wird weiblicher. Das schönste Zeugnis dafür legten am Donnerstagvormittag Carmen Schulze-Osthoff und Kathrin Schulze Zurmussen bei ihrer Jägerprüfung ab. Die beiden jungen Damen, 19 und 21 Jahre alt, die man eher in einer Szenebar oder einer Modeboutique als bei der Jungjägerprüfung vermuten würde, liefern ein gutes Beispiel dafür ab, dass die Jägerschaft sich nicht in Schubladen pressen lässt, sondern geprägt ist von unterschiedlichen Charakteren aller Altersklassen und beiderlei Geschlechts. Und statt über Stars und Sternchen oder die neueste Jeansmode zu parlieren, überzeugte das Damenduo die Prüfungskommission mit ihrem fundierten Wissen über Boviden und Cerviden, Kolbengeweihe, Hexenringe, Keimruhe und dem strohschen Zeichen - Begriffe, die es allesamt im Prüfungsfach Wildbiologie zu erklären galt.

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Jahreshauptversammlung 2017

Kreis Warendorf (gl). Harmonie, Einigkeit und Zusammenhalt zeichneten die jüngste Generalversammlung der Kreisjägerschaft Warendorf in der Festhalle Everswinkel aus. Dazu passten die vielen erfreulichen Ereignisse, die der Vorsitzende Dr. Hermann Hallermann in seinem Jahresbericht Revue passieren ließ. Eine herausragende Stellung nahm darin die Fertigstellung des Schießstandes ein. Wie Dr. Hallermann, der zudem Vizepräsident des Deutschen Jagdverbandes ist, berichtete, habe die Kreisjägerschaft für die Modernisierung der Anlage und deren Umrüstung auf bleifreie Munition 650.000 Euro in die Hand genommen. Um den Schießstand auf ein wirtschaftliches und zukunftsfähiges Fundament zu stellen, sei geplant, den Schießstand in eine GmbH einzubringen, informierte Dr. Hallermann die Versammlung.

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Saatgutaktion

An die Obleute für Naturschutz in der KJS Warendorf

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

auch in diesem Jahr führt die Kreisjägerschaft wieder mit Unterstützung des Kreises Warendorf die Saatgutaktion durch.

Es stehen insgesamt 3500 Euro zur Verfügung. Sollte die Nachfragemenge so groß sein wie im vergangenen Jahr, wäre das eine Förderung von rund 1 Euro pro Kg, so dass die Mischung dann rund 1,97 Euro pro Kg kosten dürfte.

 

Bestellung bitte über die Hegeringe bis zum 29.03.2017 per mail an Heiner.Selhorst@lwk.nrw.de. Die Abholung kann am 06.04. und 07.04. während der Geschäftszeiten in Everswinkel erfolgen.

Termine

Datum Veranstaltung
06.12.2017

Infoabend für den  Jungjägerlehrgang 2018 findet am 06.12.2017 um 19.00 Uhr in der KJS Warendorf, Geschäftsstelle Waldenburger Str. 10, Warendorf statt-

20. und 27.01.2018 Kreisweite Taubentage
24. – 31.01.2018 Kreisweite Fuchsjagdwoche
30.01. – 04.02.2018

Messe Jagd & Hund in Dortmund

23. – 27.04.2018 Prüfungswoche Jungjäger
25.04.2018 Jahreshauptversammlung Kreisjägerschaft Warendorf
04.08.2018 Kreisweiter Krähentag

 

Schonzeitaufhebung für Ringeltauben

Allgemeinverfügung zur Taubenbejagung 2017 (Schonzeitaufhebung für Ringeltauben)

 

Herunterladen: AV Ringeltauben

Informationsabend zum Jungjägerkurs 2017

Kreis Warendorf. Das Interesse an der Jagd im Kreis Warendorf ist ungebrochen hoch. Und so konnten sich Dr. Hermann Hallermann, Vorsitzender der Kreisjägerschaft Warendorf, Geschäftsführer Martin Sievers sowie sämtliche Dozenten beim Informationsabend am Mittwoch im Grünen Zentrum in der Waldenburger Straße über ein mehr als volles Haus freuen. Die Stühle reichten kaum aus, um die vielen interessierten Damen und Herren, die sich für die Jägerausbildung interessieren, zu fassen.

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zeitgemäße Bejagung von Schwarzwild

Kreis Warendorf. Wildschweine sind sehr anpassungsfähig, sehr fruchtbar und sehr intelligent. Sie zu jagen gestaltet sich als ausgesprochen schwierig. Kein Wunder also, dass das Schwarzwildaufkommen in Deutschland seit Jahren ansteigt. ‚Das gilt auch für den Kreis Warendorf. „Es gibt kaum einen Hegering, in dem kein Schwarzwild vorkommt, die meisten Wildschweine allerdings sind in Beckum, Rinkerode, Ahlen und Ostbevern zuhause“, weiß Peter Markett, Landwirt und Berufsjäger.

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Jagdhornbläserprüfung

Sassenberg (dor). Montagabend in der Gaststätte alter Westfale in Freckenhorst. Der elfjährige Julius Schnieder sitzt neben seinem Vater Klaus und seinem Kumpel Michael Röhr, der wiederum seinen Vater Wilfried an seiner Seite hat. Mit am Tisch steht auch Manfred Grittner. Und der ist mindestens ebenso nervös wie die beiden Buben. Schließlich steht die Jagdhornbläserprüfung in der Klasse C an. Vierzehn Signale müssen die Nachwuchs-Jagdhornbläser auf ihren Fürst Pless-Hörnern spielen können, fünf davon werden geprüft.

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Wiedereröffnung des Kugelstands

Sassenberg (dor). Die Freude stand dem Vorsitzenden der Kreisjägerschaft Warendorf, Dr. Hermann Hallermann, ins Gesicht geschrieben: Nach viermonatiger Umbau- und Modernisierungsphase erklärte er den Schießstand der Kreisjägerschaft am Butterpatt am 21. Oktober offiziell für wieder eröffnet. Insgesamt 630.000 Euro hat die Kreisjägerschaft für den zu 80 Prozent durch die Jagdabgabe finanzierten Umbau in die Hand genommen. Wie Dr. Hallermann erklärte, seien davon 450.000 Euro auf die Baukosten entfallen, mit dem restlichen Betrag habe man den Grundstückskauf finanziert.

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Altkreis- und Silberfasanschießen

Bei bestem Herbstwetter richtete die KJS - Warendorf auf dem Schießstand Butterpatt die letzten Meisterschaften des Jahres auf Kreisebene aus. Ziel der Meisterschaften ist die Motivation der Schützen zum Training bis zum Aufgang der Jagdsaison, auf bestem Stand zu halten. In diesem Jahr waren zur Abwechselung 50 Wurfscheiben zu beschießen. 15 in den Disziplinen Trap, 15 Skeet und 20 aus dem Jagdparcour. Insgesamt waren 250 Punkte erreichbar.

Herunterladen: Bericht zum Altkreis- und Siberfasanschießen

Verbandsherbstzuchtprüfung

Sassenberg (dor). Samstagmorgen, acht Uhr in Milte: Während sich der Frühnebel noch von den Feldern hebt, manche Nachteulen sich im Bette herumdrehen und ihren schönsten Träumen nachhängen, haben sich schon diverse Jäger mit ihren Hunden auf den Weg in die Hörste in Milte gemacht. Hier werden sie von Willi Geissmann, Obmann für Hundewesen in der Kreisjägerschaft Warendorf, in der guten Schankstube empfangen. Mit dabei haben die Waidmänner und –frauen ihre Hunde und die dazugehörigen Abstammungspapiere und Impfausweise – die Herbstzuchtprüfung steht schließlich auf dem Plan.

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Ein besonderer Sport

53. Flintenchampionat am Butterpatt

 

Dass Sport nicht immer mit muskelanstrengender körperlicher Aktion zu tun hat, konnte der Laie erst jüngst wieder beim Betrachten der Olympischen Spiele und der Paralympics bewundern. Neben vielen „schneller, höher und weiter“ Disziplinen gab es einige, die mit besonders viel Ruhe und Konzentration einhergingen. Eine davon ist das Schießen.

 

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Ferienspielaktionen der Hegeringe der KJS Warendorf

Kreis Warendorf/Sassenberg (dor). „Was habt ihr gesehen?“ Ganz aufgeregt kamen die Kinder, die an der Ferienspielaktion „Im Wald da ist was los…“ von ihrem ersten Abendansitz zurück zum Treffpunkt und bestürmten einander mit neugierigen Fragen. „Wir haben Hasen, einen weißen Bussard und ein Reh gesehen“, berichtet Luca Petermann, der gemeinsam mit Tim Kerßenfischer und Leni Wiewel mit Jägersmann Benedikt Wiefel auf einem wie Petermann freudig berichtete, mit Kissen und Tisch ausgestattetem Hochsitz – saß. Arven Sundermann und Sophie Brameyer hatten einen Bussard und einige Kibitze erspäht, andere Kinder komplettieren die Sichtungsliste durch Hasen und Fischreiher. Keine Frage, ein spannendes Abenteuer war der Abendansitz, der das Ende der vom Hegering Sassenberg in Kooperation mit dem Heimatverein angebotenen viertägigen Ferienspielaktion krönte, allemal.

 

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Hervorragende Ergebnisse der Jagdhornbläserinnen und Jagdhornbläser im Kreis Warendorf

Am vergangenen Wochenende fand in Siegen am Oberen Schloss zum 30. Mal der Landeswettbewerb im Jagdhornblasen statt. Organisiert durch den Landesjagdverband NRW und ausgerichtet durch die Kreisjägerschaft Siegerland-Wittgenstein trafen sich vor herrlicher Kulisse rund 1.800 Bläserinnen und Bläser in 120 Gruppen. Über zwei Tage hinweg hörte man „oben vom Schloss“ Signale wie „Begrüßung“, „Sau tot“, „Zum Essen“ wie auch „Treiber in den Kessel“, „Das hohe Wecken“ und viele andere Stücke.

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Akustische Wildretter schützen Niederwild vor dem Mähtod

Unzählige Rehe, Fasane, Kitze und Hasen lassen jährlich bei landwirtschaftlichen Ernte- und Mäharbeiten ihr Leben. Da der Schutz des Niederwilds bei vielen Jägern oberste Priorität genießt, lässt die Kreisjägerschaft Warendorf nun Taten folgen: In einer Gemeinschaftsaktion mit dem Landwirtschaftlichen Kreisverband, der Landwirtschaftskammer und dem Kreis Warendorf wurden jetzt 125 akustische Wildretter angeschafft, die über die Hegeringe kreisweit an Landwirte und Lohnunternehmern zu einem vergünstigten Preis von 25 Euro abgegeben werden. Dieser Sonderpreis ist nur möglich, weil der Kreis Warendorf diese Aktion mit 2000 Euro und die Kreisjägerschaft mit 1.150 Euro unterstützt.

 

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Kreismeisterschaft 2016

Warendorf. Bei schönstem Wetter fand am Wochenende auf dem Schießstand am Butterpatt die jährliche Kreismeisterschaft im Schießen statt. Dazu konnten der stellvertretende KJS-Vorsitzende Josef Roxel sowie Theo Sudhoff, Schießobmann, 115 Jäger begrüßen. Sehr zur Freude Sudhoffs wurden durchweg sehr gute Ergebnisse erzielt. Auch die Damen hätten einmal mehr bewiesen, dass sie sehr gut mithalten können.

 

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Jahreshauptversammlung

Kreis Warendorf (gl). Jäger haben in der Gesellschaft eine gewichtige Stimme. Nicht umsonst konnte der Vorsitzende der Kreisjägerschaft Warendorf, Dr. Hermann Hallermann, zur Jahreshauptversammlung in der Everswinkler Festhalle neben zahlreichen Jägern auch diverse Honoratioren aus Politik,  Kreisverwaltung und Landwirtschaft begrüßen. Der stellvertretende Landrat Franz-Josef Buschkamp überbrachte die Grüße des Kreises. Dieser hob in seiner Begrüßungsrede die Bedeutung der Jagd für die Regulierung der Tierbestände hervor. Zugleich lobte Buschkamp den Einsatz der Jäger für den Erhalt der Lebensräume. Der Everswinkeler Bürgermeister Sebastian Seidel nahm den Faden auf. „Jagd bedeutet nicht nur das Erlegen von Tieren. Jäger setzten sich für die Hege und Pflege und den Naturschutz ein“. Seidel  dankte insbesondere dem Hegering Everswinkel für sein  Engagement in der Gemeinde, für die vielen tollen Aktionen, wie etwa die Jagdmesse im Herbst, die Hunderte Besucher angezogen habe.

 

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Erste-Hilfe-Kurs am Hund

Kreis Warendorf. Was tun bei einem verunfallten Hund? Antworten auf diese Fragen erhielten die Jägerinnen der Kreisjägerschaft jetzt beim Erste-Hilfe-Kurs am Hund.

 

Geduldig lässt sich der weiße Labradoodle „Mucki“ den Puls fühlen, auch als sein Frauchen, die Milter Tierärztin Ulrike Pletzing mit gekonntem Griff seine Schnauze öffnet, lässt das Tier dies geduldig über sich ergehen. Nur als die Stoffschlinge naht, mit der Hunden die Schnauze geschlossen werden kann, um sie am Beißen zu hindern, wird es dem Labradoole ein bisschen zu bunt. Er verlässt seine Position im Rampenlicht, springt vom Tisch und überlässt dem Stoffhund „Dirk“ das Feld. Und an diesem kann Ulrike Pletzing den Jägerinnen der Kreisjägerschaft, die sich am Samstag zum „Erste Hilfe für den Hund“-Kurs auf dem Biohof Schulze-Schleppinghoff versammelt hatten, sämtliche Handgriffe zeigen, die bei einem Not- bzw. Unfall beim Hund lebensrettend sein können.

 

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Naturschutz und Jagd - gemeinsam mehr erreichen.

30 Jungjäger aus dem Kreis Warendorf waren am vergangenen Montag abend zu Gast auf bei der NABU-Naturschutzstation Münsterland auf Haus Heidhorn zwischen Münster-Hiltrup und Rinkerode. Die Jagdschein-Anwärter hatten im Rahmen ihrer Ausbildung die Möglichkeit genutzt, sich über die Arbeit der Naturschützer zu informieren. Die geschäftsführende Vorstandsvorsitzende Dr. Britta Linnemann stellte in ihrem Vortrag einleitend die Aufgaben der NABU-Naturschutzstation Münsterland und einige ausgewählte Projekte aus der Region vor. Dabei ging Linnemann auf Gemeinsamkeiten, aber auch mögliche Konflikte zwischen Jägerschaft und Naturschutz und deren Lösungsmöglichkeiten ein.

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Exkursion der angehenden Jungjäger in den Tierpark Olderdissen

Kreis Warendorf (dor). Wie unterscheidet sich ein Sika-Hirsch vom Damwild? Woran erkenne ich das Alter eines Wildschweins? Und wie sieht eigentlich ein echter Waschbär in Natura aus? Antworten auf diese Fragen bekamen die angehenden Jäger jetzt bei der jüngsten Exkursion in den Tierpark Olderdissen. Dr. Norbert Nottebaum, der beim jetzigen Jungjägerkurs die Fächer jagdliche Praxis und Wildbiologie unterrichtet, Gabi Mackenberg, Zweite Vorsitzende der Kreisjägerschaft Warendorf und Martin Sievers, Kreisgeschäftsführer und Leiter des Jungjägerkurses, begleiteten die rund 30 Jäger, die sich am frühen Sonntagmorgen pünktlich um 9 Uhr auf dem Parkplatz des Tierparks versammelt hatten, um auf dem zweieinhalb Stunden dauernden Rundgang die verschiedenen Wald- und Wildtiere einmal live und in Farbe zu sehen.

 

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Exkursion der Jungjäger

Gut zu tun haben derzeit die Teilnehmer des aktuellen Jungjägerkurses der Kreisjägerschaft Warendorf. Neben dreimaligem Abendunterricht in der Woche, in der verschiedene Disziplinen wie Hundewesen, Wildtierkunde, Naturschutz und Jagdrecht auf dem Stundenplatz stehen, warten am Wochenende Schießübungen und manche Exkursion auf die angehenden Jäger. Am Sonntag lud Diplom-Forstingenieur Dieter Wortmeier die Teilnehmer zu einer naturkundlichen Exkursion durch die Bloomberge in Harsewinkel ein.

 

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Fangjagdlehrgang der Jägerinnen

Sassenberg (dor). Wer in NRW auf Fangjagd gehen will, das heißt mit Fallen Fuchs, Marder oder Waschbär fangen will, der muss seit Einführung des ökologischen Jagdgesetzes zunächst einen vom NRW-Umweltministerium anerkannten Fangjagdlehrgang besuchen. Das Tagesseminar umfasst neben der Theorie, in der die rechtlichen Grundlagen zur Fangjagd sowie Inhalte des Tier- und Artenschutzes erläutert werden, auch einen praktischen Teil.

 

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Kreisbläserwettbewerb

Sassenberg (dor). Gerd Suermann, Leiter des Hegerings Ennigerloh-Neubeckum, strahlte am Sonntag mit der Sonne um die Wette. Die Kreismeisterschaft im Jagdhornblasen, die erstmals in der Drubbelstadt stattfand, war ein voller Erfolg. 21 Gruppen mit 263 aktiven Jagdhornbläsern traten in fünf verschiedenen Wertungsklassen gegeneinander an, verwöhnten die Zuhörer und -schauer mit ihren Jagdhornklängen und ihrer adretten Erscheinung. 

 

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Wozu brauchen wir die Jagd?

Der Vorsitzende der KJS Warendorf - Dr. Hermann Hallermann - ist zu Gast in der Sendung "eins zu eins" des WDR zum Thema "Naturschutz oder Folklore? - Wozu brauchen wir die Jagd?". Das gesamte Interview ist online in der Mediathek des WDR abrufbar.

 

WDR Mediathek - eins zu eins

 

Auch der LJV NRW berichtet über seine Internetseite umfassend zu allen Themen rund um das neue Jagdgesetz. 

 

www.ljv-nrw.de

 

Wildpflanzen für die Bioenergieerzeugung | Wildblumenäcker

„Energie durch Wildpflanzen“ lautete das Thema der Flächenbegehung, zu der Herbert Winkelströter, Obmann für Naturschutz in der Kreisjägerschaft Warendorf, alle interessierten Jäger nach Oelde-Sünninghausen geladen hatte.

 

| Ausführlicher Artikel zum Thema Energie durch Wildpflanzen |

 

Wildblumenäcker bieten dem Niederwild und Kleinlebewesen dringend benötigten Schutz und Rückzugsmöglichkeiten, sie liefern dem Wild Nahrung, wovon auch Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten gerne profitieren. Diese Vorteile weiß die Kreisjägerschaft Warendorf zu schätzen. Seit zehn Jahren schon führt sie die Saatgutaktion für Wildblumenwiesen durch, unterstützt die Hegeringe bei dieser Tier- und Naturschutzmaßnahme.

 

| Ausführlicher Artikel zum Thema Wildblumenäcker |