Kreisjägerschaft Warendorf Aufsichtsseminar

17.03.2020

Sassenberg (dor).  Schießen mit Munition ist gefährlich. Deshalb hat die Einhaltung der Sicherheitsvorkehrungen auf dem  Schießstand der Kreisjägerschaft Warendorf auf dem Butterpatt  höchste Priorität. Die KJS hat zwar seit Jahren mit Franz-Josef Möllmann einen erfahrenen Mann für die Schießstandleitung im Einsatz. Doch er allein kann das große Terrain nicht abdecken. Pro Position auf dem Schießstand gilt es von Gesetzes wegen, eine Aufsichtsperson abzustellen. 

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Die Kreisjägerschaft hatte am Samstag zu einem von dem Bundesverband Schießstätten e. V. durchgeführten Aufsichtsseminar geladen. In der Mittagspause besichtigten die Teilnehmer den Schießstand der KJS-Warendorf am Butterpatt.

Das  heißt für den Skeet- und den Trap-Stand sowie für den Kugelstand mit je zwei Disziplinen werden weitere vier Aufsichtspersonen benötigt. „Nur so ist ein sicheres Schießen gewährleistet“, erklärt Werner Rüter, Schießobmann der Kreisjägerschaft Warendorf. Wie er weiter sagte, könne die  Aufsicht jedoch nur führen, wer ein Aufsichtsseminar mit Abschlusstest erfolgreich absolviert habe. Um auf eine möglichst große Zahl an ausgebildeten Aufsichtspersonen zurückgreifen zu können, hatte Werner Rüter im Namen der Kreisjägerschaft den Bundesverband Schießstände eingeladen, im Kreis Warendorf ein solches Aufsichtsseminar anzubieten. Dieses fand am Samstag von 9 bis 18 Uhr im Wappensaal auf Harkotten statt. Dreißig Teilnehmer hatten sich dazu angemeldet, vier Teilnehmer kamen aus Bielefeld, zwei aus Coesfeld und 24 Jägerinnen und Jäger stellten die Hegeringe der KJS Warendorf. „Die Teilnehmerzahl ist hervorragend“, freute sich Werner Rüter über die gute Resonanz.  Wie er sagte, habe er diesen Aufsichtslehrgang bereits vor fünfzehn Jahren schon einmal gemacht, er wollte sein Wissen dennoch einmal aufpolieren. Das ist auch der Grund, warum Claudia Bockenhüser, Obfrau für Jägerinnen, sich noch einmal zur Teilnahme dieses Seminars entschieden hat. „Ich helfe manchmal als Aufsicht auf dem Schießstand aus und möchte daher meine Befähigung nochmal auffrischen, so die Jägerin, die dem Hegering Warendorf-Freckenhorst-Hoetmar angehört. Und Marcel Kortenjan vom Hegering Everswinkel begründet seine Teilnahme damit, dass er die KJS Warendorf einfach unterstützen wolle. „Es sollte schon so sein, dass jeder Hegering mindestens eine Aufsichtsperson stellen kann“, freut sich Rüter über das große Teilnehmerfeld. Nachdem am Vormittag in der Theorie u. a. Regelungen und Sicherheitsaspekte zum Aufenthalt auf der Schießstätte sowie auf den Schützenständen thematisiert wurden, gab es nach einem kleinen Mittagsimbiss eine praktische Einheit. Die gesamte Gruppe nebst Seminarleiter Berthold Begemann nahm den Schießstand am Butterpatt unter die Lupe, bevor es am Nachmittag im Wappensaal um relevante Bestimmungen des Waffengesetzes und der allgemeinen Waffengesetzverordnung ging. Mit einem Abschlusstest endete der für alle lehrreiche Tag. ­­­­­