Damenjagd in Polen

Wir sind eine Damentruppe, die sich durch die Jagd kennengelernt hat. Seitdem spielen wir ca. alle 5 Wochen Doppelkopp. Wir jagen zusammen auf Treibjagden in hiesigen Revieren, Ansitzjagden in Hessen und dieses Jahr erstmalig eine Ansitzjagd vom 20.09.-25.09.13 zur Hirschbrunft nach POLEN. Diese Jagd war für uns alle ein einmaliges Erlebnis.

 

Jaegerinnen in Polen

Claudia Havelt, Manuela Kreienbaum, Bärbel Deiters, Dorothea Roggenland, Barbara Strohbücker, Sylvia Kerkemeier

Nicht nur weil alle zu Schuss gekommen sind und einen Hirsch erlegen konnten, sondern auch die Vielzahl der Hirsche und deren Kahlwild auf den Brunftplätzen. Jeden Morgen um 4.45 Uhr holten uns die polnischen Führer an unserer Jagdunterkunft ab. Da sich diese mitten im Revier befand,  konnte man es kaum erwarten, da das Röhren der Hirsche die ganze Nacht zu hören war. Jeder Führer hatte seinen eigenen Revierteil und somit pirschten wir auf leisen Sohlen und auf hervorragend vorbereiteten Pirschwegen zum Ansitz. Einige Hirsche, die sich noch im Bestand befanden, hatte wir plötzlich 3 m neben uns stehen oder sie kreuzten lauthals röhrend den Weg. Wenn es heller wurde konnte  man auch sehr viel Damwild beobachten, das sich zum Kahlwildrudel gesellte. Auch Fuchs, Wildschweinrotten oder Marderhund sind uns vorgekommen.

Wieder in der Unterkunft hatte Beata, eine polnische Köchin, uns das reichhaltige Frühstück vorbereitet. Bis zum Abendansitz um 17.00 Uhr hatten wir Zeit uns mit Spaziergängen in der wunderschönen Natur, Doppelkopp zu spielen oder durch  Besuch einer  Bernsteinschleiferei, oder die Besichtigung eines nahegelegenen Schlosses die Zeit zu vertreiben.

Natürlich wurden auch die erlegten Hirsche ordentlich „totgetrunken“ und Ihnen die letzte Ehre durch polnische Jagdhornbläser erwiesen. Müde und überglücklich fuhren wir nach 4 Jagdtagen wieder nach Hause. So viel Wild haben wir schon lange nicht mehr beobachten können.